Montag, 26. Dezember 2011

Die besten Fußballersprüche

Weisheiten aus der Welt des Fußballs

Schon kurios, was manchmal dabei rauskommt, wenn uns Spieler, Trainer, Funktionäre oder Fußballreporter unseren Lieblingssport erklären wollen. Der grünweiße 21er hat einige der schönsten Sprüche zusammengestellt, um Euch die Winterpause ein wenig zu versüßen.

 

I think we have a grandios Saison gespielt.

(BVB Keeper Roman Weidenfeller nach dem Gewinn der Meisterschaft zu "Dubai Sports")

 

The cat is in the sack.

(Der irische Nationaltrainer Giovanni Trappatoni nach dem 4:0 Sieg im ersten PlayOff Spiel zur EURO Qualifikation gegen Estland)

 

Urin.

(Bayern Torwart Manuel Neuer auf die Frage, was bei der Dopingprobe herausgekommen sei)

 

Pfeif´ Frauenfußball. Du pfeifst jeden Mückenstich.

(Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zu Schiedsrichter Deniz Aytekin)

 

Daß mich Carsten Jancker beim Torjubel fast erdrückt hat.

(Lazio Stürmer Miroslav Klose auf die Frage, woran er sich bei seinem 1. Länderspiel erinnert)

 

I look not back, I look in front.

(Lothar Matthäus bei seiner legendären PK zum Wechsel nach New York)

 

Jahrelang haben wir hier nur Knochen genagt. Und jetzt, wo es wieder Steaks gibt, muß Ich weg. Das tut weh.

(Dede bei seinem Abschied aus Dortmund)

 

Jung und erfahren gibt es nur auf dem Straßenstrich.

(VfB Keeper Sven Ulreich zur Kritik, er sei zu jung und unerfahren)

 

Ich kenne Derbys. Habe mit Schalke oft genug gegen Lüdenscheid gespielt.

(Gerald Asamoah als St. Pauli Profi zum Derby gegen den HSV)

 

Bei uns werden Renato und Arturo Vidal sicher lange Unterhosen tragen.

(Bayer 04 Profi Manuel Friedrich vor dem Spiel bei Metalist Charkow bei -20° C)

 

Ich. Wer sonst?

(Felix Magath auf die Frage, wer Schalke nun helfen solle)

 

Man befindet sich irgendwo zwischen dem Boden und dem Flutlicht.

(Der Kölner Christian Eichner nach einem Sieg gegen die Bayern)

 

Die bleiben bei uns. Wir wollen ja schließlich Fußball spielen und keine Bank aufmachen.

(BVB Boss Hans Joachim Watzke lassen 60 ManU Millionen offensichtlich kalt)

 

Arjen Robben wird jetzt nicht mehr gedoppelt, mittlerweile wird er sogar schon gedrittelt.

(Sky Plaudertasche Fritz von Thurn und Taxis beim Spiel Bayern München - Borussia Mönchengladbach)

 

Weil die Bundesliga Sommerpause hat. Und zumindest von den Regeln her ist der Frauenfußball ja identisch.

(Mario Baslers Erklärung für 16 Millionen TV Zuschauer beim WM Spiel gegen Nigeria)

 

Mozart gegen Metallica.

(SAT.1 Kommentator Wolff Christoph Fuss vergleicht beim CL Finale Lionel Messi und Wayne Rooney)

 

Vielleicht sollte man Oliver Kahn als Richter einsetzen.

(DFB Präsident Theo Zwanziger zur Schmerzensgeldklage von Jens Lehmann gegen Tim Wiese)

 

Da muß irgendwo ein Pulver im Kaffee der Bundesliga gewesen sein, allgemein.

(Bayern Macher Uli Hoeneß zum Wechsel von Christoph Daum zu Eintracht Frankfurt)

 

Der Uli hat großes Glück, dass er am Tegernsee in seiner schönen Villa sitzt. Da sind ihm die Sorgen und Nöte eines Bundesliga-Managers gar nicht mehr bekannt

(Eintracht Chef Heribert Bruchhagen kontert Hoeneß´ Aussage)

 

Der ist an der Linie so durchgeknallt. Bei dem müssen in der Kindheit selbst die Ü-Eier voll mit Dioxin gewesen sein.

(Mario Basler als BILD Kolumnist über BVB Coach Jürgen Klopp)

 

Bei Schweini ist das anders. Für einen Bayern gibt es kein schöneres Land als Bayern. Dahoam is´ eben dahoam.

(Franz Beckenbauer erklärt, warum Schweinsteiger nicht ins Ausland wechseln möchte.

 

Der Kopf ist das dritte Bein.

(Ex - Eintracht Coach Christoph Daum über die mentale Seite des Fußballs)

 

Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los.

(Ex Nationalspieler Steffen Freund vor seinem Länderspieldebut unter Berti Vogts)

 

Manni Bananenflanke, Ich Kopf, Tor.

(Kopfball Ungeheuer Horst Hrubesch über die Entstehung eines seiner Tore nach Vorarbeit von Manfred Kaltz)

 

Mann, wir Schwarzen müssen doch zusammenhalten.

(Der maximal pigmentierte Fußballer Anthony Baffoe zum Schiri, der ihm gelb zeigte)

 

Mailand oder Madrid. Hauptsache Italien.

(Der damals wechselwillige Andreas Möller glänzt mit geographischen Kenntnissen)

 

Wenn Ich über's Wasser laufe, sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er.

(Ex Bundestrainer Berti Vogts beweist Galgenhumor)

 

Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding.

(Giovanni Trappatoni als Trainer des VfB Stuttgart)

 

Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter.

(Der österreichische Meistertrainer Max Merkel über seine Trainingsmethoden)

 

Und zum Schluß die legendäre "Ich habe fertig" Wutrede von Giovanni Trappatoni am 10. März 1998, als er nach drei Niederlagen in Folge vor allem die Spieler Thomas Strunz, Mehmet Scholl und Mario Basler ins Visier nahm, die ihn zuvor wegen seiner Aufstellungen kritisiert hatten. Hier der Wortlaut:

 

"Es gibt im Moment in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen ihren Profi was sie sind. Ich lese nicht sehr viele Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen."

"Wir haben nicht offensiv gespielt. Es gibt keine deutsche Mannschaft spielt offensiv und die Namen offensiv wie Bayern. Letzte Spiel hatten wir in Platz drei Spitzen: Elber, Jancker und dann Zickler. Wir mussen nicht vergessen Zickler. Zickler ist eine Spitzen mehr, Mehmet mehr Basler."

"Ist klar diese Wörter, ist möglich verstehen, was ich hab' gesagt? Danke."

"Offensiv, offensiv ist wie machen in Platz."

"Ich habe erklärt mit diese zwei Spieler: Nach Dortmund brauchen vielleicht Halbzeit Pause. Ich habe auch andere Mannschaften gesehen in Europa nach diese Mittwoch. Ich habe gesehen auch zwei Tage die Training. Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!"

"Haben Sie gesehen Mittwoch, welche Mannschaft hat gespielt Mittwoch? Hat gespielt Mehmet, oder gespielt Basler, oder gespielt Trapattoni? Diese Spieler beklagen mehr als sie spielen!"

"Wissen Sie, warum die Italien-Mannschaften kaufen nicht diese Spieler? Weil wir haben gesehen viele Male solche Spiel. Haben gesagt, sind nicht Spieler für die italienische Meisters."

"Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Letzte Jahre Meister geworden mit Hamann, eh..., Nerlinger. Diese Spieler waren Spieler und waren Meister geworden. Ist immer verletzt! Hat gespielt 25 Spiele in diese Mannschaft, in diese Verein. Muß respektieren die andere Kollegen!"

"Haben viele Kollegen, stellen sie die Kollegen in Frage! Haben keine Mut an Worten, aber ich weiß, was denken über diese Spieler. Mussen zeigen jetzt, ich will, Samstag, diese Spieler mussen zeigen mich, eh..., seine Fans, mussen alleine die Spiel gewinnen. Muß allein die Spiel gewinnen!"

"Ich bin müde jetzt Vater diese Spieler, eh..., verteidige immer diese Spieler. Ich habe immer die Schulde... über diese Spieler. Einer ist Mario, einer, ein anderer ist Mehmet. Strunz dagegen, egal, hat nur gespielt 25 Prozent diese Spiel!"


"Ich habe fertig!"


 

 

 

 

 











 













 







 






 







 



Donnerstag, 8. Dezember 2011

Weihnachten 2011

Der grünweiße 21er wünscht allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

   

Montag, 28. November 2011

Advent, Advent, der Baum der brennt

Desolate Vorstellung in Urspringen * Kopfballtreffer von Max Ehrlich * Schiedsrichterleistung indiskutabel

Der Schuß ging nach hinten los. Kaum hatte die lokale Presse der 1. Mannschaft des TSV Wiesthal am Freitag  den Himmel voller Geigen gehängt, bezog das Team von Rainer Bender am Sonntag fürchterlich Prügel. Mit 1 : 5 verklatschte Wiesthal das letzte Spiel des Jahres 2011 beim TSV Urspringen. Und war dabei im Vergleich zu den Vorwochen überhaupt nicht wieder zu erkennen.

Gute 20 Minuten Tiefschlaf zu Beginn der Partie sorgten bereits frühzeitig für einen Zwei-Tore-Rückstand. Die Urspringer marschierten leichtfüssig durch den Wiesthaler Defensiv Verbund, spielten sich die Bälle sicher in den Fuß und erzielten durch Liss (10.) und Roth (14.) eine beruhigende Führung. Während das komplette Team des TSV 1921 völlig neben sich stand, gingen die Hausherren aggressiv und konzentriert zu Werke, sodaß es beinahe eine halbe Stunde brauchte, ehe das Gästeteam einigermaßen ins Spiel fand, wobei kein einziger Wiesthaler auch  nur annähernd seine Normalform erreichte.

Als der TSV allmählich aus seiner Lethargie erwachte, zeigte der sogenannte Unparteiische, Jens Weiske vom Fusionspartner TSV Neuhütten, was er von der Fusion und ganz speziell vom TSV Wiesthal hält. Nachdem Julian Ehrlich allein auf das Urspringer Tor zuhielt, wurde er von einem Verteidiger der Gastgeber via Notbremse brutal umgetreten. Doch Weiske sah hier wohl keine Tätlichkeit und so kam der Sündenbock ohne Verwarnung davon. Besondere Brisanz erhält diese Szene, weil sich im zweiten Durchgang etwas ähnliches ereignete, was mit einem Platzverweis geahndet wurde. Doch dazu später mehr.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete Wiesthal das Match ausgeglichener, während die Marschroute bei Urspringen wohl zunächst "halten des Vorsprungs" lautete. Doch nur acht Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Wiesner für seine Farben auf 3 : 0 (53.) Der Anschlußtreffer durch Max Ehrlich nur drei Minuten darauf ließ bei den Gästen noch einmal die Hoffnung auf zumindest einen Punkt aufkeimen. Doch schon kurz danach überschlugen sich die Ereignisse. Wiesthal - Goalie Sebastian Krautwald foulte an der Strafraumgrenze einen Urspringer Akteur, wofür er vom planlosen und arroganten Referee mit dem roten Karton bedacht wurde (62.). Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Wenn Weiske in dieser Situation Rot zeigt, dann hätte er auf der anderen Seite im ersten Abschnitt ebenso entscheiden müssen, zumal dort eine klare Torchance vereitelt wurde, während sich bei der Krautwald Aktion die beiden Spieler Richtung Seitanauslinie bewegten, mithin in diesem Fall also keine unmittelbare Torchance vereitelt wurde. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte sich Weiske längst gegen den TSV Wiesthal entschieden. Ein Armutszeugnis par excellence.

Der Rest ist schnell erzählt: Thomas Friedel streifte sich Torwartjersey und Handschuhe über und mußte in der Folgezeit noch zwei Gegentore hinnehmen. Doch einige Male war der gelernte Mittelfeldstratege auch mit Hand und Fuß zur Stelle und machte die ein oder andere Möglichkeit damit noch zunichte.

Wenn Urspringen Berichterstetter Michael Roth im Anschluß an das Spiel der Presse von einer guten Leistung des Schiedsrichters berichtet, so ist das purer Hohn. Dies zeugt jedenfalls nicht von Kompetenz, sondern einzig und allein von Bosheit. 

Advent, Advent - beim TSV 1921 brannte am 1. Advent nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich der ganze Baum. Nun hat man ein Vierteljahr Zeit, seine Wunden zu lecken, denn die Saison wird erst am 4. März 2012 mit dem Heimspiel gegen den TuS Frammersbach II fortgesetzt.     

Tore: 1:0 Liss (10.) ; 2:0 Roth (14.) ; 3 : 0 Wiesner (53.) ; 3 : 1 Max Ehrlich (56.) ; 4:1 Roth (70.) ; 5:1 Schäflein (85.)

Rot: Sebastian Krautwald (Wiesthal, 62.)

Zuschauer: 80

Schiedsrichter: Weiske (Neuhütten)

Montag, 21. November 2011

Die Statistik - stets aktuell

Der TSV 1921 in der Saison 2011 / 2012

(Stand: 20.05.2012)

Spiele gesamt: 30
Gewonnen: 15
Unentschieden: 6
Verloren: 9

Tore: 56 : 47
Punkte: 51
Heimspiele: G: 9    U: 4   V: 2 Tore: 32 : 19   Punkte: 31
Auswärtssp: G: 6   U: 2   V: 7 Tore: 24 : 28   Punkte: 20

Torschützen: René Hartmann 13, Max Ehrlich 12, Julian Ehrlich 9, Alex Gerlein 6, Marcel Hartmann 6, Remy Müller 2, Marc Fischer 2, Thomas Friedel 1, Marco Kissner 1, Rainer Bender 1, Luca Gentile 1, Thomas Götz 1, Tobias Englert 1

more statistics still to come...

Kraftvoller Antritt von Alex Gerlein beim Spiel in Holzkirchen / Remlingen (Okt. 2010)



Sonntag, 20. November 2011

5 : 1 - Wiesthal´s eindrucksvolle Revanche

Gegner Greußenheim abgewatscht * René Hartmann dreifacher Torschütze * Endlich positives Torverhältnis

2 : 6 - die Pleite aus dem Hinspiel im August war allen Wiesthalern noch allzu gut im Gedächtnis. Mit dem Rückspiel gegen Greußenheim wollte die Bender - Elf diese Schmach nun tilgen. Und das gelang ihr eindrucksvoll. Mit einer 5 : 1 Packung wurde der SVG wieder nach Hause geschickt. Ginge es mit Hin- und Rückspiel um ein Weiterkommen nach dem Europacup - Modus wäre Wiesthal mit 7 : 7 Toren aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore eine Runde weiter.

Dabei begann Greußenheim stark. Schon in den ersten zehn Minuten wurde klar, daß sich die Gäste in Wiesthal nicht verstecken und ihr Heil lieber in der Offensive suchen wollten. Doch der anfänglichen Sturm - und Drang Periode folgte der erste Dämpfer für Greußenheim. Nachdem TSV Kapitän Marco Kißner den Ball in den Gäste - Strafraum gepasst hatte, musste René Hartmann das Leder nur noch über die Linie bugsieren um das Heimteam in Führung zu bringen - 1 : 0 in der 12. Minute.

Doch Greußenheim hielt die Partie auch in der Folgezeit offen, ohne allerdings 100%ige Torchancen herauszuspielen. Anders der TSV 1921, der in der Schlussphase der ersten Halbzeit mit einem Dreierpack innerhalb von zehn Minuten die Weichen ganz klar auf Sieg stellte. Zunächst markierte Thomas Götz aus der Wiesthaler Viererkette mit seinem ersten Saisontor das 2 : 0 für die Gastgeber (35.). Der Treffer zählte, auch wenn Götz dabei sein Smartphone in einem Säckel seiner Boxershorts mit sich führte - was ihm und seinen Kollegen jetzt erst auffiel. ;-).

In der 43. Minute erzielte René Hartmann das 3 : 0, dem zwei Minuten später Max Ehrlich mit einem verwandelten Handelfmeter die 4 : 0 Halbzeitführung folgen ließ. 4 : 0 nach 45 Minuten - wann hat es das zuletzt beim TSV gegeben? Jedenfalls hatte sich der TSV damit endlich auch ein positives Torverhältnis erspielt: +2, das passt auch besser zu einem 6. Platz als -2.

Auch nach dem Wiederanpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Kai-Uwe Brune (Steinmark) gaben sich die Gäste noch nicht auf und versuchten weiterhin durch Forechecking zum Torerfolg zu kommen - allerdings zielten die Auswärtigen auch im zweiten Durchgang zu ungenau, um die starke TSV Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Wiesthal erarbeitete sich auch in der zweiten Hälfte einige Torchancen, doch vor allem Marcel Hartmann scheiterte immer wieder mit Distanzschüssen aus der zweiten Reihe - viel fehlte da jeweils nicht, doch der fünfte Treffer der Hausherren sollte bis zur 79.Minute auf sich warten lassen.

Zum dritten Mal an diesem Novembersonntag konnte sich René Hartmann in die Torschützenliste eintragen - und erzielte mit dem 5 : 0 somit sein achtes Saisontor, womit er mit dem Elfmetertorschützen aus der ersten Hälfte, Max Ehrlich, gleich zog. Der Ehrentreffer der Gäste zum 5 : 1 Endstand durch Florian Schwab war nur noch Makulatur - am deutlichen und verdienten Sieg der Bender Truppe änderte er nichts mehr.

Der TSV 1921 erzielte damit seinen bislang höchsten Saisonsieg und zog nach Punkten nun mit dem Fünften Frammersbach II gleich. Jetzt noch ein Dreier zum Jahresabschluß in Urspringen und der TSV Wiesthal überwintert mit 30 Punkten - und hält sich damit alle Optionen nach oben offen.

Tore: 1:0 René Hartmann (12.) 2:0 Thomas Götz (35.) 3:0 René Hartmann (43.) 4:0 Max Ehrlich (45./HE) 5:0 René Hartmann (79.) 5:1 Schwab (83.)

Zuschauer: 90

Schiedsrichter: Kai-Uwe Brune (Steinmark)


Im Bild: TSV Spielertrainer Rainer Bender

Dienstag, 15. November 2011

Bilanz Vorrunde 2011 / 2012

TSV 1921 beendet die Vorrunde als Tabellen - 6. *  Sieben Punkte mehr als im Vorjahr *  Blick muß nach oben gehen

Am 13. November beendete die 1. Mannschaft des TSV 1921 mit dem Gastspiel beim SV Waldbrunn die Vorrunde der Saison 2011 / 2012. Mit dem 3 : 3 in Waldbrunn holte die Bender Elf am 15. Spieltag ihren 24. Punkt - mithin sieben Zähler mehr als im vergleichbaren Zeitraum der Vorsaison, als man frisch in die Kreisklasse aufgestiegen war.

Die Saison begann für die grünweißen Kicker mit einwöchiger Verspätung, da die Partie des 1. Spieltages schon vor Saisonbeginn verlegt worden war. So startete das Team um Spielführer Marco Kißner erst am 21. August mit einem 4 : 3 Heimsieg gegen den TSV Urspringen. Doch dem positiven Auftakt folgten vier katastrophale Niederlagen in nur elf Tagen. Zunächst reiste man am 24. August zum Nachholspiel des 1. Spieltags zum SV Greußenheim, wo man nach einer 2 : 1 Halbzeitführung am Ende mit 2 : 6 sang- und klanglos unterging. Vier Tage später unterlag die Bender Elf beim Kreisligaabsteiger TuS Frammersbach II mit 0 : 2. Wiederum mittwochs holte man sich mit 0 : 1 bei der BOL Reserve des SC Schollbrunn im vorgezogenen Match vom 5. Spieltag die nächste, völlig unnötige, Niederlage ab. Den nächsten - und neben der Greußenheim - Pleite verheerendsten - Tiefschlag gab es am 4. September, als man zuhause dem FV Holzkirchen / Remlingen mit 1 : 4 unterlag.

Zur Ehrenrettung der TSV Kicker sei gesagt, daß zu jener Zeit das Verletzungspech ungewöhnlich stark im Wiesthaler Lager zugeschlagen hatte. Dennoch hätte man in den Spielen den ein oder anderen Punkt holen müssen. So aber fand man sich mit 7 : 16 Toren und lediglich 3 Punkten auf dem 14. Platz wieder - dem ersten Abstiegsplatz.

Mit dem Derby gegen den TSV Rechtenbach wendete sich dann das Blatt aber zugunsten des TSV 1921. Der 4 : 2 Sieg läutete eine Serie von sieben Spielen ohne Niederlage ein, die das Team aus der Abstiegszone langsam aber beständig ins Tabellenmittelfeld führte. Mit dem 3 : 2 bei der SpVgg Leinach gelang der erste "Dreier" in einem Auswärtsmatch, gefolgt von einem 2 : 2 im nächsten Derby gegen Partenstein am Kirbsamstag. Zwei Tage später feierte ganz Deutschland - okay, es war der Tag der deutschen Einheit. Wiesthal aber feierte nochmal extra. Nämlich den 3 : 2 Sieg bei arroganten Marktheidenfeldern, denen eine 2 : 0 Führung nicht ausreichte, um den TSV Wiesthal zu besiegen. Am 10. Spieltag trennte sich der TSV von Viktoria Homburg mit 1 : 1. Die zuhause liegen gelassenen Punkte holte man sich beim 3 : 1 Sieg beim Tabellendritten in Birkenfeld wieder - eine taktische Meisterleistung des TSV, der ideenlose Gastgeber klassisch auskonterte und somit den dritten Auswärtssieg in Folge feiern konnte. Eine Woche später wurde der Vizemeister des Vorjahres, der FSV Esselbach / Steinmark mit 1 : 0 niedergerungen, ehe die tolle Serie mit einer ebenso unglücklichen wie vermeidbaren 0 : 1 Niederlage bei Tabellenführer FC Blau Weiß Leinach II nach 17 Punkten aus sieben Matches leider zu Ende ging.

Im letzten Heimspiel der Vorrunde feierte der TSV mit dem 2 : 1 gegen den FC Karbach den vierten Heimsieg und schloß damit punktemäßig zum Kontrahenten auf. Das 3 : 3 in Waldbrunn bescherte der Mannschaft den 10. Auswärtspunkt und den Vorstoß auf Rang 6. Nicht auszudenken, wo man stehen könnte, hätte man sich zu Saisonbeginn nicht die oben erwähnte unrühmliche Auszeit genommen.

Der Blick von Trainer und Mannschaft muß nun nach oben gehen - immerhin liegt man nur vier Punkte hinter dem Dritten zurück, während der Vorsprung auf Relegationsrang 13 beruhigende elf Zähler und auf Abstiegsplatz 14 satte 13 Punkte beträgt. Wer weiß, was da noch drin ist?

Die Statistik:

Spiele gesamt: 15 Gewonnen: 7 Unentschieden: 3 Verloren: 5

Tore: 29 : 31
Punkte: 24
Heimspiele: G: 4 U: 2 V: 1 Tore: 15 : 13 Punkte: 14
Auswärtssp: G: 3 U: 1 V: 4 Tore: 14 : 18 Punkte: 10

Torschützen: Max Ehrlich 7, Julian Ehrlich 6, René Hartmann 5, Alex Gerlein 5, Marcel Hartmann 1, Thomas Friedel 1, Marco Kissner 1, Remy Müller 1, Rainer Bender 1, Luca Gentile 1


Sonntag, 5. Juni 2011

Saisonbilanz 2010 /2011 (TSV 1921 Wiesthal I)

Klassenerhalt für den Überraschungsaufsteiger


8 Siege und 9 Remis für die 1.Mannschaft + Julian Ehrlich gefährlichster Angreifer + 11 Torschützen erzielen 32 Tore (plus ein Eigentor)

Der TSV 1921 beendet die erste Saison nach dem überraschenden Aufstieg aus der A – Klasse dank eines nicht erwarteten Play Off Spiels vor einem Jahr gegen Gambach mit dem einstelligen 9. Tabellenplatz. Bereits zwei Spieltage vor Saisonende machte die Mannschaft von Spielertrainer Rainer Bender den Klassenerhalt klar. Mit dem letzten Spiel gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten SV Waldbrunn verbesserte sich das Team letztlich noch um zwei Ränge vom 11. auf den 9. Platz.

Dabei dauerte es bis zum 3. Spieltag (22.08.10), ehe der TSV 1921 seinen ersten Punkt einfahren konnte. Nach Auftaktniederlagen gegen den späteren Vizemeister FSV Esselbach / Steinmark (1 : 3) und beim SV Birkenfeld (2 : 4) gelang gegen den späteren Meister und Kreisliga Aufsteiger SV Sendelbach / Steinbach mit 0 : 0 die erste Punkteteilung. Mit dem gleichen Resultat holte man eine Woche später in Urspringen den nächsten Punkt. Am 5. Spieltag hatte man den ersten Sieg schon fast im Sack, doch dem SV Steinfeld gelang kurz vor Spielelende noch der Ausgleichstreffer zum 1 : 1, womit der TSV 1921 sein drittes Remis in Folge eingefahren hatte.

Nun sollte am 6. Spieltag (19.09.10) gegen den TV Marktheidenfeld endlich der erste „Dreier“ her, doch am Ende stand es 0 : 2. Dafür leitete das Auswärtsspiel beim SC Schollbrunn II eine Woche darauf die erfolgreichste Phase des Teams in der abgelaufenen Saison ein. Das 2 : 0 bei der BOL Reserve war nämlich der Auftakt zu einer Serie von vier Siegen in Folge ein. In den Wochen darauf wurden nämlich nacheinander der SV Greußenheim (3 : 1), der TSV Uettingen II (2 : 1) und im Auswärtsspiel am 11. Spieltag beim Fusionsverein FV Holzkirchen / Remlingen (2 : 1) gleich drei weitere Teams der zweiten Tabellenhälfte besiegt.

Euphorisch ging man dann am 24. Oktober in das Heimspiel gegen die SpVgg Leinach. Sieg Nummer fünf sollte her, doch am Ende hatte das Gästeteam dank eines Doppelpacks Mitte der ersten Halbzeit dem TSV den Zahn gezogen. Alle Angriffsbemühungen blieben in dieser Partie erfolglos. Die Serie war nun also gerissen, doch in den beiden folgenden Auswärtspartien beim TSV Lohr II (2 : 2) und dem SV Waldbrunn (1 : 1) wurde jeweils wieder gepunktet. Rechnet man nun noch das am 7. November 2010 ausgefallene Spiel gegen den FC Blau Weiß Leinach II hinzu, welches am 6. April 2011 nachgeholt und mit 2 : 5 gewaltig in den Sand gesetzt wurde, erreichte Wiesthal die folgende Vorrundenbilanz:

G: 14   4  5  5   18 : 23   17
H:   7   2  2  3     9 : 15     8
A:   7   2  3  2     9 : 8       9

Am 21. November stand bereits der erste Rückrundenspieltag an. Für den TSV setzte es dabei eine
0 : 3 Pleite beim damaligen Tabellenführer FSV Esselbach / Steinmark. Die nächsten angesetzten Spiele gegen Birkenfeld und in Sendelbach / Steinbach fielen Ende November / Anfang Dezember 2010 den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer und wurden erst im April 2011 nachgeholt. Somit wurde die Meisterschaftsrunde erst am 13. März 11 mit dem 1 : 0 Heimsieg gegen den TSV Urspringen fortgesetzt. Eine Woche darauf verspielte die Truppe, die diesmal auf ihren beruflich verhinderten Trainer verzichten musste und von Co – Trainer Schanbacher, den man in der Winterpause reaktiviert hatte, gecoacht wurde einen 3 : 1 Vorsprung in Steinfeld und musste sich, dank der gütigen „Mithilfe“ des unsicheren Referees, letztlich mit einem 3 : 3 Unentschieden zufrieden geben.

Nach einem spielfreien Wochenende trat der TSV am 22. Spieltag (03.04.11) beim TV Marktheidenfeld an, wo man sich teuer verkaufte, am Ende allerdings mit leeren Händen dastand –
1 : 3. Drei Tage später folgte die bereits weiter oben erwähnte und zur Vorrunde zählende Partie gegen den FC Leinach II , die damit das erste von drei Heimspielen innerhalb einer Woche markierte. Wer nun von neun Punkten daraus geträumt hatte, wurde bereits mit dem 2 : 5 wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Nach einem 0 : 2 gegen Schollbrunn II und einem 1 : 1 im Nachholspiel gegen Birkenfeld stand am Ende dieser Woche lediglich ein Punkt für den TSV 1921. Leider setzte sich die Negativserie auch am 24. Spieltag mit dem 0 : 1 in Greußenheim fort. Am Osterwochenende waren die Spiele beim TSV Uettingen II (25. Spieltag) und in Sendelbach (Nachholspiel vom 18. Spieltag) angesetzt. Uettingen sagte am Gründonnerstag das Match wegen Spielermangels ab. Das Sportgericht wertete diese Partie letztlich mit X : 0 Toren und 3 Punkten zugunsten des TSV Wiesthal. Am Ostermontag unterlag man nach großem Kampf dem SV Sendelbach / Steinbach knapp mit 2 : 3.

Wiesthal war längst im Abstiegskampf angekommen, weshalb die nun folgenden Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten Holzkirchen / Remlingen (1. Mai) und Lohr II (15. Mai) unbedingt gewonnen werden mussten. Doch der FV 2010 holte einen sehr glücklichen Punkt in Wiesthal. Nach einem torlosen Remis bei der SpVgg Leinach wurde im vorletzten Heimspiel zumindest der TSV Lohr II dank eines späten Treffers mit 1 : 0 besiegt. Die zeitgleiche Heimniederlage von Holzkirchen / Remlingen gegen Greußenheim (1 : 3) bedeutete an diesem sonnigheißen Tag die Rettung für die Spessartkicker.

Nachdem Wiesthal zuvor dreimal in Folge ohne Niederlage geblieben war, musste man sich am vorletzten Spieltag der Reserve von Blau Weiß Leinach mit 2 : 3 geschlagen geben. Dies war eine weitere vermeidbare Pleite, wie man schon zuvor eine ganze Reihe von Spielen und damit Punkten leichtfertig aus der Hand gegeben hatte. Den gelungenen Saisonabschluss bildete am 29. Mai der finale 3 : 2 Sieg nach 0 : 2 Rückstand gegen Waldbrunn.

Die Rückrundenstatistik:

G:  14   4  4  6   15 : 22   16
H:    7   3  2  2     7 :  6    11
A:    7   1  2  4     8 : 16     5

Gesamtbilanz der Saison 2010 / 2011:

28   8  9  11   33 : 45    33 

Zuhause erreichte der TSV die folgende Bilanz:

14   5  4  5   16 : 21   19

Die Fakten der Auswärtsspiele:

14   3  5  6   17 : 24   14   

Die beste Bilanz schaffte der TSV Wiesthal gegen Absteiger TSV Uettingen II mit 6 Punkten (wovon 3 am „grünen Tisch“ zustande kamen) Gegen Waldbrunn holte man auf die gesamte Runde gesehen vier Punkte, was man ansonsten auch gegen Urspringen, Lohr II und Holzkirchen / Remlingen schaffte. Je 3 Punkte wurden gegen Schollbrunn II und Greußenheim eingefahren. 2 Punkte holte der TSV gegen Steinfeld, je einen gegen Birkenfeld, Sendelbach / Steinbach und die SpVgg Leinach. Nichts zu holen gab es für unser Team gegen Esselbach / Steinmark, Marktheidenfeld und Blau Weiß Leinach II.

Elf Torschützen erzielten 32 Tore:

Julian Ehrlich 8, Alex Gerlein 6, René Hartmann 5, Sebastian Büdel 4, Thomas Friedel 2, Marco Kissner 2, Rainer Bender 1, Max Ehrlich 1, Ralph Väth 1, Thomas Götz 1, Christian Stolleisen 1. Dazu kommt ein Eigentor eines Urspringer Spielers (=33 Tore).

Die Treffer des TSV verteilen sich auf folgende Spielphasen:

01. bis 15. Minute: 3   16. bis 30. Minute: 6   31. bis 45. Minute: 4
46. bis 60. Minute: 6   61. bis 75. Minute: 3   76. bis 90 Minute: 11

Somit wurden in der jeweils ersten Halbzeit 13 Tore erzielt. Im zweiten Abschnitt konnten Spieler und Fans insgesamt 20mal jubeln. Viermal blieb der TSV 1921 ohne Gegentreffer (das X : 0 gegen Uettingen II mitgerechnet). Allerdings blieb man auch achtmal ohne eigenen Treffer. Kurios: obwohl Wiesthal gegen Urspringen nicht selbst traf, holte man gegen das Team 4 Punkte.  

Montag, 30. Mai 2011

Der grünweiße 21er (29. Mai 2011)

TSV 1921   -   SV Waldbrunn   3 : 2 (0 : 2)

Himmel und Hölle zum Saisonende

TSV dreht 0 : 2 Rückstand + Mit Geiger die Wende eingeleitet + Wiesthal beendet die Saison auf Platz 9

Ball paradox am letzten Spieltag in Wiesthal: In der ersten Hälfte dominierte die Bender Truppe Spiel und Gegner, fing sich aber kurz vor der Halbzeit einen Doppelpack des SV Waldbrunn ein und ging mit einem 0 : 2 Rückstand in die Pause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste das Ruder, stellten ihre Bemühungen allerdings etwas zu früh ein und somit schlug in den letzten fünfzehn Minuten die Stunde des TSV 1921 mit drei Toren, die der Mannschaft den achten Saisonsieg einbrachten.

Kaiserwetter am Sportgelände am Aubach, Freibier (wie jedes Jahr zum letzten Heimspiel) und erstmalig auch Freibowle (hauptsächlich für die weiblichen Fans). Es war angerichtet für einen würdigen Saisonabschluss. Auch das, was die Elf des Trainergespanns Bender / Schanbacher zumindest über weite Strecken der ersten 45 Minuten zeigte, passte zum insgesamt positiven Bild. Wäre da nicht das übliche Manko der Grünweißen in der Saison 2010 / 2011. Die mangelnde Chancenverwertung, oft genug auch hier im gw21er thematisiert. Dennoch war man auf Wiesthaler Seite guter Dinge, das fällige Tor war nur eine Frage der Zeit.

Doch dann ging der Schuss plötzlich nach hinten los. Die Gäste, die zunächst in keinster Weise an ihre starke Leistung aus dem Hinspiel am 14. November 2010 anknüpfen konnten, überrumpelten die TSV Abwehr innerhalb von zwei Minuten gleich zweimal. Zunächst schloss Mittelfeldrenner Andreas Hellert einen Angriff seines Teams mit einem platzierten Flachschuss zum 0 : 1 ab (43.). Damit nicht genug legte der SVW kurz darauf auch noch das 2 : 0 aus seiner Sicht nach. Sandro Stegmüller nutzte eine Unordnung in der TSV Defensive um die Führung auszubauen (45.).

Mit diesem gewaltigen Dämpfer ging es in die Pause. Wahrscheinlich setzte nun niemand mehr auch nur einen Pfifferling auf den TSV 1921. Und wie schon vor Wochenfrist in Leinach riss beim Heimteam auch diesmal der Faden. Waldbrunn war nun die bessere Mannschaft, auch die Hereinnahme von Johannes Hundt, der den TSV im Hinspiel vor viele, viele Rätsel stellte, trug dazu bei, dass Wiesthal zunehmend unsicherer wurde. Hundt war es auch, der TSV Keeper Sebastian Krautwald zum dritten Mal überlistete, allerdings nahm er dabei den Arm zu Hilfe, was Schiri Hauck aber gesehen hatte und dem vermeintlichen Treffer demzufolge die Anerkennung verweigerte.

Im Gefühl des sicheren Sieges und mit dem 2 : 0 Vorsprung im Rücken ließ bei den Gästen mit zunehmender Spieldauer die Konzentration mehr und mehr nach. Wiesthal nahm im zweiten Abschnitt einige personelle Veränderungen vor. So rückte der eingewechselte Alexander Geiger in seinem ersten und gleichzeitig letzten Spiel für die 1. Mannschaft des TSV 1921 (er wechselt zurück nach Frammersbach) auf die Liberoposition, während Thomas Friedel, der dort im ersten Durchgang gespielt hatte, seine Stammposition im Mittelfeld einnahm.

René Hartmann hatte zwischenzeitlich eine Verschnaufpause bekommen, kam aber in der Schlussphase der Begegnung wieder rein. Eine kluge Maßnahme von Bender, denn Hartmann avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner. Zunächst gelang ihm in der 76. Minute der Anschlusstreffer zum 1 : 2. Dieses Tor gab der Heimelf einen Schub, plötzlich spürten Mannschaft und Fans (toll die Unterstützung der Frauen und Mädels mit ihren grünen Puscheln) dass die Partie noch lange nicht verloren war.

Nun war es an Waldbrunn, den Faden zu verlieren. Unsicherheiten schlichen sich ein und auch das ein oder andere Foul fiel nun ruppiger aus als zuvor in der allerdings überwiegend fairen Partie. Als Julian Ehrlich in der 88. Minute nach Vorarbeit von Carmine Cerchia den Ball zum 2 : 2 Ausgleich über die Linie drückte, war der TSV endgültig obenauf. Nun sollte auch noch der Siegtreffer her und der fiel unter dem tosenden Jubel der Zuschauer auch prompt in der Schlussminute. Wiederum war es René Hartmann, der mit seinem Treffer zum 3 : 2 das unmöglich scheinende noch möglich machte und dem TSV 1921 somit seinen fünften Heimsieg und am Ende den einstelligen 9. Tabellenplatz bescherte. Damit war nach dem vorzeitigen Klassenerhalt auch das nächste Ziel erreicht, welches Rainer Bender für die beiden letzten Spiele noch ausgegeben hatte: Mission Platz 9 war geglückt.

Noch nie hat der gw21er einen „Man of the Match“ benannt. Doch diesmal machen wir eine Ausnahme und küren Alexander Geiger zu ebendiesem. Ohne ihn lag der TSV 1921 0 : 2 hinten, mit ihm gewann Wiesthal die zweite Halbzeit mit 3 : 0 und machte den Oldtimer Fan aus Frammersbach somit zum glücklichsten Mann auf dem Sportgelände am Aubach.

Tore: 0 : 1 Hellert (43.)   0 : 2 Stegmüller (45.)   1 : 2  René Hartmann (76.)   2 : 2 Julian Ehrlich (88.)   3 : 2 René Hartmann (90.)   Zuschauer: 100    SR: Andreas Hauck (FC Kleinwallstadt)

Sonntag, 29. Mai 2011

Der grünweiße 21er (22.Mai 2011)

FC Blau Weiß Leinach II   -   TSV 1921 I   3 : 2 (0 : 1)
TSV Sackenbach I   -   TSV 1921 II   7 : 2 (4 : 0)   

Eine knappe und eine hohe Pleite


TSV „Erste“ bestritt diesmal Vorspiel für die „Zweite“   +   Wolkenbruch in Leinach   +   (Tor)Gewitter in Sackenbach

Keine  Punkte brachten die beiden TSV Teams am letzten Sonntag von ihren Auswärtsfahrten mit. Während die 1. Mannschaft bereits um 13 Uhr bei der BOL Reserve des FC Leinach antreten musste, gastierte die Reserve beim Aufsteiger in die A – Klasse, TSV Sackenbach, erst um 15 Uhr. Das Kreisklassen Team hätte aus Leinach durchaus Punkte mitbringen können, während der zweite Anzug in der B – Klasse chancenlos war.

Als Fußballreporter, ganz speziell wenn man den GrünWeißen 21er betreibt, wünscht man sich, Woche für Woche von interessanten, abwechslungsreichen und am Ende erfolgreichen Spielen berichten zu können. Dass unsere Jungs mir diesen Gefallen beileibe nicht immer tun, ist ebenso bekannt wie die Tatsache, dass man beinahe wöchentlich das immer gleiche Dilemma aufschreiben muss: die magere Torausbeute. Darum beschreibe Ich in dieser Woche mal das „drumherum“. Das, was nicht jeder mitkriegt. Mindestens ein Augenzwinkern sollte sich der geneigte Leser darum beim Studium dieser Zeilen auch gestatten.

Pünktlich mit dem Anpfiff des Unparteiischen Herbert Ruß, den Coach Bender schon aus seiner BOL Zeit in „Laafisch“ kannte, setzte in Leinach der Regen ein, der sich mit zunehmender Dauer zu einem wahren Wolkenbruch mit optionalem Hagelschauer ausdehnte. Schon machte auf der Wiesthaler Bank der Spruch die Runde, dass TSV Urgestein Peter Bachmann dereinst eine ähnlich bedrohliche Situation in Wiesthal, also tiefdunkler Himmel und Regenluft, mit der Prognose abtat: ‚Das zieht vorbei’. Wobei sich anschließend der anscheinend komplette Himmel über dem TSV Platz entlud. Also harrten wir (Rainer, Peter Kunkel, Vicky und Ich) tapfer im immer stärker werdenden Regen aus, bis wir bis auf die Knochen nass waren. Wir hatten ja die Hoffnung: Das zieht vorbei. „Weicheier“ wie Dominik Englert oder Christian Stolleisen hatten sich, neben einigen Mädels, längst auf die überdachte Auswechselbank verkrümelt. 

Co – Trainer Andy Schanbacher berichtete davon, wie sich einige der TSV Aktiven vor Spielbeginn mit Sonnenmilch eingecremt hatten. Immer wieder rief er den Jungs auf dem Feld nun zu: „Julian (oder wer auch immer), hält die Sonnenmilch noch?“ Oder: „Braucht noch jemand Sonnencreme?“ Tja, wer den Schaden hat...

Vom Spiel gibt es zu berichten, dass Max Ehrlich das Gästeteam in der 21. Minute mit einem flachen Distanzschuss, der dabei von den äußeren Gegebenheiten profitierte, mit 1 : 0 in Führung brachte. Damit wurden auch die Seiten gewechselt.

Das hätte man besser bleiben lassen, denn nach dem Wiederanpfiff hatte der TSV 1921 seinen Faden verloren und baute damit den Gegner auf. Binnen acht Minuten drehten die Hausherren den Spieß um und führten nun ihrerseits mit 2 : 1. Eine unverdiente Führung, aber Wiesthal war nun mal nicht clever genug, schon deutlich früher für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Erst nachdem die Gastgeber sogar noch auf 3 : 1 erhöht hatten, gelang Alex Gerlein, diesmal mit neuem Kurzharrschnitt (er hat wohl sein Haarband verlegt und findet es nun nicht mehr) der längst überfällige zweite Treffer für den TSV 1921 (86.). Leider zu spät, denn Schiedsrichter Ruß pfiff auch den zweiten Abschnitt, ebenso wie zuvor die erste Halbzeit, zu früh ab, so dass die Partie letztlich auf gerade mal 88 Minuten Spielzeit kam. Fraglich allerdings, ob dem TSV mit längerer Spieldauer noch ein weiterer Treffer gelungen wäre...

Tore: 0 : 1 Max Ehrlich (21.)   1 : 1 Pfister (48.)   2 : 1 Fuchs (53.)   3 : 1 Ankenbrand (74.)   3 : 2 Alex Gerlein (86.)   Zuschauer: 60   SR: Herbert Ruß (Oberpleichfeld)

Gleich nach dem Schlusspfiff machte Ich mich auf den Weg nach Sackenbach, wo die zweite Mannschaft des TSV 1921 ihr letztes Saisonspiel zu bestreiten hatte. Bis Ich, zusammen mit meiner Chauffeurin Vicky, am Sackenbacher Pfingstgrund angekommen war, hatten die Jungs dort schon knapp eine halbe Stunde gespielt. Als Ich hörte, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits 4 : 0 für die Lohrer Vorstädter stand, war Ich doch ein wenig erschrocken. Damit hatten sie (die Sackenbacher) die 100er Marke der erzielten Treffer bereits geknackt.

Im zweiten Abschnitt sahen die nach und nach aus Leinach zurückgekehrten TSV Spieler der 1. Mannschaft aber auch noch zwei Wiesthaler Tore. Peter Götz nutzte einen indirekten Freistoß (Michael Amend: “Der Schiri lässt jeden Freistoß indirekt ausführen, hat in der 1. Hälfte sogar mal einen direkt geschossenen zurückgepfiffen“) um auf 1 : 5 zu verkürzen (53.). Die Luft war aus dieser Partie allerdings längst raus. Die Hausherren wollten nur noch feiern, dem TSV 1921 hingegen fehlten die Mittel, die Partie noch mal offen zu gestalten. Dennoch steckte die Elf nie auf und kam durch Marcel Jeckel in der 83. Minute noch zum 2 : 7, nachdem der Sackenbacher Mattis drei Minuten vorher die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen hatte. Es war das letzte Tor des TSV II in seiner Comeback Saison 2010 / 2011.

24 Punkte holte die reformierte Truppe in dieser Spielzeit – Hut ab. Und auf ein Neues in der nächsten Spielzeit.

Tore:   1 : 0 Göbek (3.)   2 : 0 Bühner (5.)   3 : 0, 4 : 0 Göbek (11., 21.)   5 : 0 Zarbano (47., FE)   5 : 1 Peter Götz (53.)   6 : 1 Scherg (55.)   7 : 1 Bühner (58.)   7 : 2 Marcel Jeckel (83.)   Rote Karte: Mattis (Sack., 80., Schiedsrichterbeleidigung)   Zuschauer: 100   SR. Andreas Will (Altfeld)