Hart erkämpfter Sieg in Rechtenbach * Alex Gerlein als Matchwinner * Rechtenbacher Holzhackerbuam
Schön war's nicht. Aber am Ende standen für den TSV 1921 die Punkte 31, 32 und 33 der Saison, mithin nach 21 Spieltagen exakt soviele wie in der gesamten Vorsaison. Daß man auf dem Waldsportplatz in Rechtenbach kein spielerisches Glanzlicht erwarten konnte, dürfte schon im Vorfeld allen klar gewesen sein. Wer also ohne große Erwartungen zu diesem Spiel gefahren war, sah sich letztlich bestätigt.
So entwickelte sich vor ca. 110 Zuschauern ein rustikales Spiel, welches vor allem von Seiten der Gastgeber mit zahlreichen Nicklichkeiten und Fouls gespickt war. Daraus eröffneten sich den Grünweißen erste Chancen durch Freistösse. Alex Gerlein zirkelte einen Freistoß um die Rechtenbacher Mauer herum, doch Sven Gerlich im Kasten der Heimelf pflückte den Ball vor Freund und Feind herunter (11.). Vier Minuten darauf war es erneut Gerlein, der einen ruhenden Ball vor das Tor trat, wo Max Ehrlich den Ball annahm, jedoch an Gerlich scheiterte.
Die Rechtenbacher Angriffsbemühungen führten allerdings auch nicht zu Toren, was zum einen am Unvermögen der Schwarzweißen lag, andererseits hatte der TSV 1921 aber auch das Glück auf seiner Seite. Ihre beste Möglichkeit hatten die Hausherren in der 38. Minute, als Wiesthal Goalie Sebastian Krautwald, der zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb, schon geschlagen war, der Ball aber am langen Eck vorbei zischte. Puh, das war knapp.
Aber auch der Bender Elf bot sich vor der Pause noch eine Möglichkeit, doch Remy Müller's Flachschuß Richtung linker Pfosten wurde von Gerlich zur Ecke geklärt. Insgesamt hätte es dem Spiel besser getan, wenn man die Bälle weit nach vorne geschlagen hätte, denn mit Kurzkurz Spiel erreicht man auf dem holprigen Platz mitten im Wald nichts.
Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Hauck bot sich den Fußballfans ein ähnliches Spiel wie in den ersten 45 Minuten. Und wieder waren es vor allem Freistösse, durch die der TSV 1921 zu Möglichkeiten kam. Es war etwa eine Stunde gespielt, als die Grünweißen zu drei Freistössen innerhalb von sechs Minuten kamen. Doch weder Marcel Hartmann's Aufsetzer (59.), noch Gerlein's Variante (drüber, 62.) und auch nicht Thomas Friedel's Freistoß auf's lange Eck (65.) zeitigten den erhofften Erfolg. Dazwischen bot sich auch den Hausherren eine große Möglichkeit, doch wiederum scheiterten sie am eigenen Unvermögen (63.).
In dieser Phase verteilte der Unparteiische zahlreiche gelbe Karten an Rechtenbacher Spieler, deren rustikale Spielweise und das Geholze vielleicht daher rühren, daß sie immer im Wald Fußball spielen müssen. So können die Hausherren von Glück sagen daß Schiri Hauck offensichtlich nur den gelben Karton eingesteckt hatte. Gerade in der Schlußphase wäre bei einem anderen Referee der ein oder andere Spieler vorzeitig marschiert.
Nach einer Doppelchance für den TSV Wiesthal durch Friedel und Marcel Hartmann, dessen fein geschlenzter Schuß am Lattenkreuz landete (77.), gelang dem Gastteam schließlich doch das vielumjubelte goldene Tor. Marcel Hartmann drang von links in den Rechtenbacher Strafraum ein, legte zurück auf den mitgelaufenen Alex Gerlein, dessen platzierter Schuß aus ca. acht Metern in den Maschen landete - das 0 : 1 in der 82. Minute.
In den folgenden knapp zehn Minuten verstand es der TSV Wiesthal das Ergebnis über die Zeit zu retten und so den zweiten Dreier innerhalb von acht Tagen einzufahren. Auch wenn es diesmal nur über den Kampf ging, doch das war - wie bereits eingangs erwähnt - zuvor erwartet worden. Positiver Nebeneffekt: durch diesen Sieg, sowie der Frammersbacher Pleite in Holzkirchen / Remlingen (1 : 5), verbesserte sich der TSV 1921 in der Tabelle um einen auf den sechsten Platz. Nun ist kommenden Sonntag sogar der Sprung auf Platz 5 möglich. Voraussetzung ist dafür natürlich ein Sieg gegen die SpVgg Leinach, wenn gleichzeitig Karbach nicht gegen Marktheidenfeld gewinnt.
Tor: 0 : 1 Alexander Gerlein (82.) Schiedsrichter: Andreas Hauck (Kleinwallstadt) Zuschauer : 110
Reserve: DJK Oberndorf - TSV 1921 II 10 : 1
Leider handelt es sich hierbei nicht um einen Druckfehler, die zweite Mannschaft des TSV 1921 unterlag in Oberndorf tatsächlich so hoch. Das Tor für Wiesthal erzielte Sebastian Büdel in der ersten Halbzeit. Viel mehr Informationen zu diesem Spiel habe Ich nicht, doch spricht das Ergebnis ja Bände. Nun gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen und die Saison ordentlich zu Ende zu bringen.
Sonntag, 25. März 2012
Montag, 19. März 2012
Max gegen Max: 1. Tor, 1. Sieg
1 : 0 - Befreiungsschlag für Wiesthal * 1. TSV Treffer nach 283 Minuten * Platz 7 gefestigt
Na also, der TSV Wiesthal kann ja doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Serie und 283 Minuten ohne eigenen Treffer gelang den Grünweißen am Sonntag gegen die 2. Mannschaft des Bezirksoberligisten SC Schollbrunn endlich das erste Tor des Jahres 2012, welches gleichbedeutend ist mit dem ersten Dreier im EM Jahr.
Im Gegensatz zur Vorwoche konnte Coach Rainer Bender, der diesmal allerdings selbst beruflich verhindert war und seinem Co Trainer Luca Gentile die Verantwortung übertragen hatte, wieder auf Marco Kissner, Julian Ehrlich, Alex Gerlein und Sebastian Krautwald zurückgreifen. Und der TSV nahm auch von Beginn an das Heft in die Hand. Zwar konnte das Gäste Team die erste Hälfte fast ausgeglichen bestreiten, doch klare Torchancen erspielte sich der SCS dabei nicht.
Diese boten sich allerdings dem heimischen Team, welches am Vorsonntag in Holzkirchen / Remlingen zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und letztlich die Quittung dafür bekam (0 : 2). Dies sollte sich nun auf keinen Fall wiederholen, doch als René Hartmann in der 21. Minute freistehend aus kürzester Distanz den Ball am rechten Pfosten vorbei zirkelte, hatten viele TSV Fans ein ungutes Déjà Vu. Doch erstens kommt es Gottseidank anders, als man zweitens denkt.
Zunächst wurden die Seiten aber ohne Zählbares gewechselt. Wiesthal erhöhte allerdings mit Beginn des zweiten Abschnitts den Druck auf das Gästetor, in dem sich SCS Schlußmann Maximilian Eich schon zu Beginn der zweiten 45 Minuten ohne Fremdeinwirkung verletzte, was seine Bewegungsfreiheit und sein Wirken deutlich einschränkte. Leider versäumten es die TSV Spieler in jener Phase, dieses Handicap der Gäste durch platzierte Flachschüsse für sich zu nutzen. Das wäre ein probates Mittel gewesen, endlich das erlösende 1 : 0 zu erzielen, denn gerade bei den flachen Bällen fiel es Eich schwer nach unten zu tauchen.
Chancen aber ergaben sich auch so. Nach einem Dropkick von Tobias Englert im Gästestrafraum faustete Eich den Ball wieder in der 16er, wo Julian Ehrlich zum Nachschuß kam (52.). In der 58. Minute zimmerte René Hartmann den Ball aus der Distanz auf den SCS Kasten, doch Eich brachte die Hände noch ans Leder.
Als Alex Gerlein rund zehn Minuten später aus halbrechter Position in den Strafraum eindrang, war er nur noch durch ein Foul zu stoppen, welches der souveräne Schiri Schäfer mit einem Elfmeter ahndete. Max Ehrlich, der vor Wochenfrist noch einen Elfer vergab, wischte alle Bedenken beiseite, schnappte sich den Ball und überwand seinen Namensvetter im Gästekasten, welcher zwar die Ecke geahnt hatte, doch den platzierten und diesmal auch fest genug getretenen Elfer nicht parieren konnte. Das 1 : 0 in der 69. Minute, mithin das erste Wiesthaler Tor seit dem 27. November 2011, als ebenfalls Max Ehrlich bei der 1 : 5 Pleite in Urspringen getroffen hatte. 283 torlose Minuten gingen in diesem Moment zu Ende.
In der Folgezeit erarbeitete sich der TSV weitere Chancen, während Schollbrunn im zweiten Abschnitt, zumindest offensiv, praktisch gar nicht stattfand. So zog Gerlein in der 75. Minute aus der Ferne ab, der Ball strich allerdings knapp über das Gehäuse. Als Julian Ehrlich in der 85. Minute per Kopf eingenickt hatte, bejubelten die Wiesthaler Fans bereits das 2 : 0, doch weil sich Ehrlich zuvor per Schubser seines Gegenspielers entledigt hatte, verweigerte der Unparteiische dem Treffer die Anerkennung. So blieb es letztendlich beim zwar knappen, aber hochverdienten Sieg für den TSV 1921, der mit nun 30 Punkten wieder zum TuS Frammersbach II aufschliessen konnte und damit zunächst den 7. Platz festigte. Erfreulich war am Sonntag auch die Tatsache, daß das Team diesmal diszipliniert auftrat und somit ohne Platzverweis über die Runden kam.
Bleibt zu hoffen, daß mit diesem Sieg der Knoten bei der Bender Truppe geplatzt ist und auch in den nächsten Wochen reichlich Punkte eingefahren werden um vielleicht doch noch den ein oder anderen Platz nach oben zu klettern. Unmöglich ist das jedenfalls nicht, denn am Sonntag spielten die meisten Teams für unseren TSV. Und zwar nach oben wie nach unten.
Tor: 1:0 Max Ehrlich (69./FE) Schiedsrichter Herbert Schäfer (SV Altfeld) Zuschauer: 90
Vorspiel Reserve TSV 1921 II - FSV Neustadt / Erlach I 0 : 1 (0 : 0)
Trotz der Niederlage darf man der 2. Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Dafür, daß die Reserve in diesem Jahr noch kein Spiel bestreiten konnte, verkaufte sie sich recht ordentlich und hätte beinahe einen (verdienten) Punkt geholt. Die Gäste, immerhin eine "1. Mannschaft" spielten auf dem gleichen Niveau wie Wiesthal II, das leider in der 79. Minute doch einen Gegentreffer hinnehmen musste. Ein Remis wäre gerechter gewesen, doch insgesamt kann man zufrieden sein und auf dieser Leistung in den kommenden Wochen aufbauen. Die "Zweite" hat immerhin noch 13 Partien zu bestreiten.
Tor: 0:1 Greser (79.) Schiedsrichter: Peter Weigand (SV Gräfendorf) Zuschauer: 50
Na also, der TSV Wiesthal kann ja doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Serie und 283 Minuten ohne eigenen Treffer gelang den Grünweißen am Sonntag gegen die 2. Mannschaft des Bezirksoberligisten SC Schollbrunn endlich das erste Tor des Jahres 2012, welches gleichbedeutend ist mit dem ersten Dreier im EM Jahr.
Im Gegensatz zur Vorwoche konnte Coach Rainer Bender, der diesmal allerdings selbst beruflich verhindert war und seinem Co Trainer Luca Gentile die Verantwortung übertragen hatte, wieder auf Marco Kissner, Julian Ehrlich, Alex Gerlein und Sebastian Krautwald zurückgreifen. Und der TSV nahm auch von Beginn an das Heft in die Hand. Zwar konnte das Gäste Team die erste Hälfte fast ausgeglichen bestreiten, doch klare Torchancen erspielte sich der SCS dabei nicht.
Diese boten sich allerdings dem heimischen Team, welches am Vorsonntag in Holzkirchen / Remlingen zahlreiche Chancen ungenutzt ließ und letztlich die Quittung dafür bekam (0 : 2). Dies sollte sich nun auf keinen Fall wiederholen, doch als René Hartmann in der 21. Minute freistehend aus kürzester Distanz den Ball am rechten Pfosten vorbei zirkelte, hatten viele TSV Fans ein ungutes Déjà Vu. Doch erstens kommt es Gottseidank anders, als man zweitens denkt.
Zunächst wurden die Seiten aber ohne Zählbares gewechselt. Wiesthal erhöhte allerdings mit Beginn des zweiten Abschnitts den Druck auf das Gästetor, in dem sich SCS Schlußmann Maximilian Eich schon zu Beginn der zweiten 45 Minuten ohne Fremdeinwirkung verletzte, was seine Bewegungsfreiheit und sein Wirken deutlich einschränkte. Leider versäumten es die TSV Spieler in jener Phase, dieses Handicap der Gäste durch platzierte Flachschüsse für sich zu nutzen. Das wäre ein probates Mittel gewesen, endlich das erlösende 1 : 0 zu erzielen, denn gerade bei den flachen Bällen fiel es Eich schwer nach unten zu tauchen.
Chancen aber ergaben sich auch so. Nach einem Dropkick von Tobias Englert im Gästestrafraum faustete Eich den Ball wieder in der 16er, wo Julian Ehrlich zum Nachschuß kam (52.). In der 58. Minute zimmerte René Hartmann den Ball aus der Distanz auf den SCS Kasten, doch Eich brachte die Hände noch ans Leder.
Als Alex Gerlein rund zehn Minuten später aus halbrechter Position in den Strafraum eindrang, war er nur noch durch ein Foul zu stoppen, welches der souveräne Schiri Schäfer mit einem Elfmeter ahndete. Max Ehrlich, der vor Wochenfrist noch einen Elfer vergab, wischte alle Bedenken beiseite, schnappte sich den Ball und überwand seinen Namensvetter im Gästekasten, welcher zwar die Ecke geahnt hatte, doch den platzierten und diesmal auch fest genug getretenen Elfer nicht parieren konnte. Das 1 : 0 in der 69. Minute, mithin das erste Wiesthaler Tor seit dem 27. November 2011, als ebenfalls Max Ehrlich bei der 1 : 5 Pleite in Urspringen getroffen hatte. 283 torlose Minuten gingen in diesem Moment zu Ende.
In der Folgezeit erarbeitete sich der TSV weitere Chancen, während Schollbrunn im zweiten Abschnitt, zumindest offensiv, praktisch gar nicht stattfand. So zog Gerlein in der 75. Minute aus der Ferne ab, der Ball strich allerdings knapp über das Gehäuse. Als Julian Ehrlich in der 85. Minute per Kopf eingenickt hatte, bejubelten die Wiesthaler Fans bereits das 2 : 0, doch weil sich Ehrlich zuvor per Schubser seines Gegenspielers entledigt hatte, verweigerte der Unparteiische dem Treffer die Anerkennung. So blieb es letztendlich beim zwar knappen, aber hochverdienten Sieg für den TSV 1921, der mit nun 30 Punkten wieder zum TuS Frammersbach II aufschliessen konnte und damit zunächst den 7. Platz festigte. Erfreulich war am Sonntag auch die Tatsache, daß das Team diesmal diszipliniert auftrat und somit ohne Platzverweis über die Runden kam.
Bleibt zu hoffen, daß mit diesem Sieg der Knoten bei der Bender Truppe geplatzt ist und auch in den nächsten Wochen reichlich Punkte eingefahren werden um vielleicht doch noch den ein oder anderen Platz nach oben zu klettern. Unmöglich ist das jedenfalls nicht, denn am Sonntag spielten die meisten Teams für unseren TSV. Und zwar nach oben wie nach unten.
Tor: 1:0 Max Ehrlich (69./FE) Schiedsrichter Herbert Schäfer (SV Altfeld) Zuschauer: 90
Vorspiel Reserve TSV 1921 II - FSV Neustadt / Erlach I 0 : 1 (0 : 0)
Trotz der Niederlage darf man der 2. Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Dafür, daß die Reserve in diesem Jahr noch kein Spiel bestreiten konnte, verkaufte sie sich recht ordentlich und hätte beinahe einen (verdienten) Punkt geholt. Die Gäste, immerhin eine "1. Mannschaft" spielten auf dem gleichen Niveau wie Wiesthal II, das leider in der 79. Minute doch einen Gegentreffer hinnehmen musste. Ein Remis wäre gerechter gewesen, doch insgesamt kann man zufrieden sein und auf dieser Leistung in den kommenden Wochen aufbauen. Die "Zweite" hat immerhin noch 13 Partien zu bestreiten.
Tor: 0:1 Greser (79.) Schiedsrichter: Peter Weigand (SV Gräfendorf) Zuschauer: 50
Montag, 12. März 2012
0 : 2 - Wieder keine Punkte
Chancen en masse - keine Tore * Verschossener Foulelfmeter * Wieder Platzverweis gegen TSV Akteur
Mit leeren Händen kehrte der TSV Tross am Sonntag vom Gastspiel beim FV Holzkirchen / Remlingen zurück. Eine Woche nach dem 0 : 2 gegen Frammersbach II gab es für die Elf aus dem Spessart wieder was auf die Mütze. Nach drei Pleiten in Folge hat der TSV nun nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Dabei hätten sich die Gastgeber nicht beschweren können, hätten sie zur Halbzeit 0 : 4 oder gar 0 : 5 hinten gelegen. Die Bender Truppe, die auf die gesperrten Sebastian Krautwald und Remy Müller, sowie kurzfristig auf Marco Kissner (krank) und Julian Ehrlich (beruflich verhindert) verzichten musste, begann selbstbewusst und kaufte der Heimelf somit schnell den Schneid ab. So kam Holzkirchen / Remlingen im ersten Abschnitt nur zu Kontern vor eigenem Publikum, erweckte ansonsten eher den Eindruck hier das Gastteam zu sein. Dem Vorwärtsdrang Wiesthals hatte die von Sohle Elf in den ersten 45 Minuten spielerisch nichts entgegenzusetzen, weshalb der ein oder andere Spieler sich nur mit unfairen Mitteln zu helfen wusste.
Diesbezüglich aber schützte der junge Unparteiische Lukas Steigerwald die TSV Akteure allerdings zu wenig, indem er zwar die Situationen abpfiff, es aber überwiegend bei Verwarnungen beließ. Hier hätte die ein oder andere gelbe Karte ein deutliches Zeichen gesetzt. So aber konnten sich die Hausherren einiges erlauben, oder wie es TSV Urgestein Peter Bachmann formulierte: "Der (gemeint war ein spezieller Spieler des FV) hat zehn Fouls frei." Um es aber klar zu sagen: Der Schiri hat das Spiel für den TSV nicht verloren.
Das lag vielmehr daran, daß man in Reihen der Grünweißen auch klarste Chancen nicht in Tore ummünzen konnte. So hätten alleine die Hartmann Brüder Marcel (10., 35.) und René (26., 31.) ihre Farben bis zum Halbzeitpfiff bereits deutlich in Front schießen können, zielten aber entweder zu ungenau oder scheiterten am glänzend aufgelegten Keeper von Holzkirchen / Remlingen, der mit Abstand bester Spieler seines Teams war.
Fünf Minuten nach Wiederbeginn bot sich dem TSV 1921 dann erneut die Chance in Führung zu gehen, als Max Ehrlich an der Strafraumgrenze gefoult wurde und der Referee keinen Moment zögerte und auf den Elfmeterpunkt deutete. Entgegen dem ungeschriebenen Gesetz, daß der Gefoulte nicht selber den Strafstoß ausführen solle, trat Ehrlich selbst an. Doch seinen nicht allzu hart geschossenen Elfer parierte der FV Goalie indem er den Ball aus dem unteren rechten Eck fischte und zur Ecke klärte.
Und dann passierte das, was meistens passiert, wenn ein Team selbst größte Chancen nicht zu nutzen weiß. Der Schuß geht nach hinten los. So geschehen auch am Sonntag, als die Gastgeber, die im zweiten Abschnitt besser ins Spiel kamen, durch Keilstürmer Christian Schwab mit 1 : 0 in Führung gingen (57.). Schwab zeigte den Gästen wie man per Abstauber einnetzen kann. Zu diesem Zeitpunkt hätte dieses Tor lediglich den Status eines Anschlußtreffers dargestellt, wenn...ja wenn.
In der 69. Minute dezimierte sich Wiesthal selbst, als Verteidiger Thomas Götz den Trainer des FV unflätig beleidigte. Schiri Steigerwald stand unmittelbar daneben und hatte alles genau gehört. Die Folge: Der Griff zur Gesäßtasche, aus welcher er den roten Karton zückte. Nach den Platzverweisen in Urspringen und gegen Frammersbach war es die dritte glattrote Karte gegen einen TSV Akteur im dritten Spiel in Folge. Eindeutig zu viel. Hier muß in Zukunft der Hebel angesetzt werden.
Fünf Minuten darauf fiel die endgültige Entscheidung, als erneut Schwab zum 2 : 0 für die Hausherren erhöhte. Zwar gab sich die Bender Elf auch nun noch nicht auf, vergab aber auch in der Schlußviertelstunde die sich noch bietenden Chancen und bleibt somit auch im zweiten Spiel des Jahres 2012 ohne Torerfolg. Doch Tore müssen nun her, will man nicht noch näher in Richtung Relegationsplatz abrutschen. In den kommenden drei Spielen trifft man auf die Teams, die derzeit die Abstiegsplätze belegen (Schollbrunn II und SpVgg Leinach jeweils zuhause, dazwischen in Rechtenbach). Hier kann das Ziel nur lauten, neun Punkte zu holen. Alles andere zählt nicht. Also Wiesthal auf geht's, kämpfen und siegen.
Tore: 1:0, 2:0 Schwab (57.; 74.) Rote Karte: Thomas Götz (69.) Schiedsrichter: Lukas Steigerwald (Gräfendorf) Zuschauer: 80
Mit leeren Händen kehrte der TSV Tross am Sonntag vom Gastspiel beim FV Holzkirchen / Remlingen zurück. Eine Woche nach dem 0 : 2 gegen Frammersbach II gab es für die Elf aus dem Spessart wieder was auf die Mütze. Nach drei Pleiten in Folge hat der TSV nun nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Dabei hätten sich die Gastgeber nicht beschweren können, hätten sie zur Halbzeit 0 : 4 oder gar 0 : 5 hinten gelegen. Die Bender Truppe, die auf die gesperrten Sebastian Krautwald und Remy Müller, sowie kurzfristig auf Marco Kissner (krank) und Julian Ehrlich (beruflich verhindert) verzichten musste, begann selbstbewusst und kaufte der Heimelf somit schnell den Schneid ab. So kam Holzkirchen / Remlingen im ersten Abschnitt nur zu Kontern vor eigenem Publikum, erweckte ansonsten eher den Eindruck hier das Gastteam zu sein. Dem Vorwärtsdrang Wiesthals hatte die von Sohle Elf in den ersten 45 Minuten spielerisch nichts entgegenzusetzen, weshalb der ein oder andere Spieler sich nur mit unfairen Mitteln zu helfen wusste.
Diesbezüglich aber schützte der junge Unparteiische Lukas Steigerwald die TSV Akteure allerdings zu wenig, indem er zwar die Situationen abpfiff, es aber überwiegend bei Verwarnungen beließ. Hier hätte die ein oder andere gelbe Karte ein deutliches Zeichen gesetzt. So aber konnten sich die Hausherren einiges erlauben, oder wie es TSV Urgestein Peter Bachmann formulierte: "Der (gemeint war ein spezieller Spieler des FV) hat zehn Fouls frei." Um es aber klar zu sagen: Der Schiri hat das Spiel für den TSV nicht verloren.
Das lag vielmehr daran, daß man in Reihen der Grünweißen auch klarste Chancen nicht in Tore ummünzen konnte. So hätten alleine die Hartmann Brüder Marcel (10., 35.) und René (26., 31.) ihre Farben bis zum Halbzeitpfiff bereits deutlich in Front schießen können, zielten aber entweder zu ungenau oder scheiterten am glänzend aufgelegten Keeper von Holzkirchen / Remlingen, der mit Abstand bester Spieler seines Teams war.
Fünf Minuten nach Wiederbeginn bot sich dem TSV 1921 dann erneut die Chance in Führung zu gehen, als Max Ehrlich an der Strafraumgrenze gefoult wurde und der Referee keinen Moment zögerte und auf den Elfmeterpunkt deutete. Entgegen dem ungeschriebenen Gesetz, daß der Gefoulte nicht selber den Strafstoß ausführen solle, trat Ehrlich selbst an. Doch seinen nicht allzu hart geschossenen Elfer parierte der FV Goalie indem er den Ball aus dem unteren rechten Eck fischte und zur Ecke klärte.
Und dann passierte das, was meistens passiert, wenn ein Team selbst größte Chancen nicht zu nutzen weiß. Der Schuß geht nach hinten los. So geschehen auch am Sonntag, als die Gastgeber, die im zweiten Abschnitt besser ins Spiel kamen, durch Keilstürmer Christian Schwab mit 1 : 0 in Führung gingen (57.). Schwab zeigte den Gästen wie man per Abstauber einnetzen kann. Zu diesem Zeitpunkt hätte dieses Tor lediglich den Status eines Anschlußtreffers dargestellt, wenn...ja wenn.
In der 69. Minute dezimierte sich Wiesthal selbst, als Verteidiger Thomas Götz den Trainer des FV unflätig beleidigte. Schiri Steigerwald stand unmittelbar daneben und hatte alles genau gehört. Die Folge: Der Griff zur Gesäßtasche, aus welcher er den roten Karton zückte. Nach den Platzverweisen in Urspringen und gegen Frammersbach war es die dritte glattrote Karte gegen einen TSV Akteur im dritten Spiel in Folge. Eindeutig zu viel. Hier muß in Zukunft der Hebel angesetzt werden.
Fünf Minuten darauf fiel die endgültige Entscheidung, als erneut Schwab zum 2 : 0 für die Hausherren erhöhte. Zwar gab sich die Bender Elf auch nun noch nicht auf, vergab aber auch in der Schlußviertelstunde die sich noch bietenden Chancen und bleibt somit auch im zweiten Spiel des Jahres 2012 ohne Torerfolg. Doch Tore müssen nun her, will man nicht noch näher in Richtung Relegationsplatz abrutschen. In den kommenden drei Spielen trifft man auf die Teams, die derzeit die Abstiegsplätze belegen (Schollbrunn II und SpVgg Leinach jeweils zuhause, dazwischen in Rechtenbach). Hier kann das Ziel nur lauten, neun Punkte zu holen. Alles andere zählt nicht. Also Wiesthal auf geht's, kämpfen und siegen.
Tore: 1:0, 2:0 Schwab (57.; 74.) Rote Karte: Thomas Götz (69.) Schiedsrichter: Lukas Steigerwald (Gräfendorf) Zuschauer: 80
Montag, 5. März 2012
Pleite zum Auftakt
0 : 2 im Derby gegen Frammersbacher Reserve * Zwei rote Karten * Wiesthal ohne Fortune vor des Gegner's Tor
Das Fußballjahr 2012 begann für die grünweißen Kicker vom TSV Wiesthal leider so, wie das Jahr 2011 endete: mit einer Niederlage. Doch im Gegensatz zur Pleite in Urspringen (1 : 5) hätte das Team um Kapitän Marco Kissner diesmal durchaus punkten können.
Auf dem Ausweichplatz in Wiesthal begann die Partie zunächst ein wenig zäh, doch schon bald entwickelte sich ein Spiel in dem durchaus Musik war. Zwar blieben zwingende Torchancen zunächst Mangelware, weil beide Abwehrreihen gut aufgestellt waren. Doch zwischen den beiden Sechzehnern spielte sich einiges ab. Keine der Mannschaften versteckte sich und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
Die erste Chane einzunetzen bot sich dann Thomas Götz, der sich bis an den Frammersbacher Strafraum durchgetankt hatte. Sein Abschluß war allerdings zu ungenau, so daß es zunächst beim 0 : 0 blieb. Ein Tor hätte dem Spiel, besonders dem des TSV 1921 natürlich, gut getan. Doch auch wenn die Hausherren sich mehr Möglichkeiten erspielten, versäumten sie es doch, diese in zählbare Erfolge umzumünzen. So stand es weiterhin 0 : 0 als Schiedsrichter Ralf Weber (Maintal) den ersten Durchgang abpfiff.
Im zweiten Abschnitt erspielten sich beide Mannschaften insgesamt mehr Torchancen. Die größte Möglichkeit bot sich Wiesthal's Mittelfeldrenner Max Ehrlich, der nach einem Einwurf von Thomas Friedel etwa drei Meter vor dem Gästekasten zum Kopfball kam, den der Schlußmann der Gäste allerdings zur Ecke klären konnte (65.).
Fünf Minuten später dann das 0 : 1. Die Wiesthaler Hintermannschaft hatte sich eine kollektive Auszeit genommen, bekam das Leder nicht aus der Gefahrenzone und sah sich plötzlich dem eingewechselten Christoph Stenger gegenüber, der den Ball aus kürzester Distanz über die Linie bugsierte (70.).
Die Gäste verschleppten nun das Tempo, wollten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Der TSV fand kein Mittel dagegen, spielte zu ideenlos nach vorne und war so für die TuS Akteure allzu leicht auszurechnen.
Seinen unrühmlichen Höhepunkt sah die Partie dann in der 78. Minute. Wiesthals Außenverteidiger Remy Müller wurde von seinem Gegenspieler Nico Franz bei einem Zweikampf an der Seitenauslinie per Bodycheck in den Begrenzungszaun gedrückt. Müller konnte daraufhin seine Gefühle nicht im Zaum halten und rempelte den unfairen Frammersbacher. Ergo sahen beide Spieler die rote Karte. Nun wäre die Situation beinahe eskaliert. Die Szene hatte sich unmittelbar vor der Gästebank ereignet, was Betreuer und Ersatzspieler des TuS nutzten um eine Rangelei anzuzetteln. So arrogant die Gäste insgesamt auftraten, so unfair verhielten sie sich auch in dieser Szene.
Es war noch nicht wieder Ruhe eingekehrt, als erneut Christoph Stenger mit einem Flachschuß ins lange Eck den 0 : 2 Endstand herstellte (82.). Wiesthal war an diesem Tag einfach nicht clever genug um einen Dreier einzufahren. Dies muß nun kommenden Sonntag beim Spiel in Holzkirchen gegen den FV 2010 Holzkirchen Remlingen unbedingt nachgeholt werden, sonst dreht sich die Spirale ganz schnell nach unten. Und nach der Hinrundenniederlage (1 : 4) hat der TSV 1921 dort auch noch etwas gutzumachen.
Tore: 0 : 1; 0 : 2 Stenger (70.; 82.) Rote Karten: Remy Müller (W), Nico Franz (F) (beide 78.) Zuschauer: 130 SR: Ralf Weber (FV Maintal)
Das Fußballjahr 2012 begann für die grünweißen Kicker vom TSV Wiesthal leider so, wie das Jahr 2011 endete: mit einer Niederlage. Doch im Gegensatz zur Pleite in Urspringen (1 : 5) hätte das Team um Kapitän Marco Kissner diesmal durchaus punkten können.
Auf dem Ausweichplatz in Wiesthal begann die Partie zunächst ein wenig zäh, doch schon bald entwickelte sich ein Spiel in dem durchaus Musik war. Zwar blieben zwingende Torchancen zunächst Mangelware, weil beide Abwehrreihen gut aufgestellt waren. Doch zwischen den beiden Sechzehnern spielte sich einiges ab. Keine der Mannschaften versteckte sich und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
Die erste Chane einzunetzen bot sich dann Thomas Götz, der sich bis an den Frammersbacher Strafraum durchgetankt hatte. Sein Abschluß war allerdings zu ungenau, so daß es zunächst beim 0 : 0 blieb. Ein Tor hätte dem Spiel, besonders dem des TSV 1921 natürlich, gut getan. Doch auch wenn die Hausherren sich mehr Möglichkeiten erspielten, versäumten sie es doch, diese in zählbare Erfolge umzumünzen. So stand es weiterhin 0 : 0 als Schiedsrichter Ralf Weber (Maintal) den ersten Durchgang abpfiff.
Im zweiten Abschnitt erspielten sich beide Mannschaften insgesamt mehr Torchancen. Die größte Möglichkeit bot sich Wiesthal's Mittelfeldrenner Max Ehrlich, der nach einem Einwurf von Thomas Friedel etwa drei Meter vor dem Gästekasten zum Kopfball kam, den der Schlußmann der Gäste allerdings zur Ecke klären konnte (65.).
Fünf Minuten später dann das 0 : 1. Die Wiesthaler Hintermannschaft hatte sich eine kollektive Auszeit genommen, bekam das Leder nicht aus der Gefahrenzone und sah sich plötzlich dem eingewechselten Christoph Stenger gegenüber, der den Ball aus kürzester Distanz über die Linie bugsierte (70.).
Die Gäste verschleppten nun das Tempo, wollten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Der TSV fand kein Mittel dagegen, spielte zu ideenlos nach vorne und war so für die TuS Akteure allzu leicht auszurechnen.
Seinen unrühmlichen Höhepunkt sah die Partie dann in der 78. Minute. Wiesthals Außenverteidiger Remy Müller wurde von seinem Gegenspieler Nico Franz bei einem Zweikampf an der Seitenauslinie per Bodycheck in den Begrenzungszaun gedrückt. Müller konnte daraufhin seine Gefühle nicht im Zaum halten und rempelte den unfairen Frammersbacher. Ergo sahen beide Spieler die rote Karte. Nun wäre die Situation beinahe eskaliert. Die Szene hatte sich unmittelbar vor der Gästebank ereignet, was Betreuer und Ersatzspieler des TuS nutzten um eine Rangelei anzuzetteln. So arrogant die Gäste insgesamt auftraten, so unfair verhielten sie sich auch in dieser Szene.
Es war noch nicht wieder Ruhe eingekehrt, als erneut Christoph Stenger mit einem Flachschuß ins lange Eck den 0 : 2 Endstand herstellte (82.). Wiesthal war an diesem Tag einfach nicht clever genug um einen Dreier einzufahren. Dies muß nun kommenden Sonntag beim Spiel in Holzkirchen gegen den FV 2010 Holzkirchen Remlingen unbedingt nachgeholt werden, sonst dreht sich die Spirale ganz schnell nach unten. Und nach der Hinrundenniederlage (1 : 4) hat der TSV 1921 dort auch noch etwas gutzumachen.
Tore: 0 : 1; 0 : 2 Stenger (70.; 82.) Rote Karten: Remy Müller (W), Nico Franz (F) (beide 78.) Zuschauer: 130 SR: Ralf Weber (FV Maintal)
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